ACHTUNG! ACHTUNG!

Samstag, 18.12.2021 21.00 – 23.00 Uhr
Klong Kollektiv
ACHTUNG! ACHTUNG!

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ACHTUNG! ACHTUNG! – so lautet der Titel der Radio-Aktiven-Klangskulptur, die das Klong Kollektiv im Rahmen der Radioexperimente MGMedial: – Grenzenlos Klang – formen wird.

Inhaltlich setzen sich die Klong Kollektiven Akteure, Magnus Brühl, Clemens M. Paschke, Markus Schrameyer und Dirk Kemper bei ACHTUNG! ACHTUNG! mit aktuellen und philosophisch existentiellen Themen auseinander,  die im Klonglabor mit Klängen frei assoziativ und experimentell, gemischt, extrahiert, ergänzt und zentrifugiert werden, bis aus den einzelnen Bestandteilen eine neue Gestalt erwächst.

Zu den verwendeten Substanzen gehören synthetische und organische Klangerzeuger, ebenso wie Naturgeräusche und O-Töne.

Das verbindende Element des in vier Kapiteln unterteilten Klangwerks ACHTUNG! ACHTUNG!  bildet „Der Monolog des Leviathan“.

Jedes der 4 Kapitel wird genau 12 Minuten entsprechen, das Gesamtwerk 48 Minuten.

  • Kapitel I        Die Zukunft eine Idee
  • Kapitel II       Ausgestorben
  • Kapitel III      Gar Nichts
  • Kapitel IV     Ich bin der Welt abhandengekommen

ACHTUNG ACHTUNG! Ist eine Audioskulptur, die zwischen Hoffnung & Verzweiflung und Verwirrung & Verführung changiert, getragen vom „Monolog des Leviathan“, der immer wieder, manchmal provokativ, manchmal nachdenklich, Thesen und Fragestellungen in den Klangraum wirft, die zur Auseinandersetzung anregen.

Das Klong Kollektiv verwendet dabei ergänzend zum Monolog Klangmaterial öffentlicher Quellen, verstärkt oder verfremdet dieses und dekonstruiert teilweise ursprüngliche Aussagen oder setzt sie in ungewohnte neue Zusammenhänge. Die Hörenden werden dazu angeregt eigene Sinnzusammenhänge zu konstruieren.

Das Klong Kollektiv moralisiert nicht, gibt keine Antworten, sondern regt an zur Auseinandersetzung.

Dabei steht der Titel ACHTUNG!  ACHTUNG!  für die Kernkomponente des Klangwerks. ACHTUNG! ACHTUNG!  kann sowohl als Aufruf zur Vorsicht oder als Warnung vor möglichen eintretenden Gefahren verstanden werden, als auch als Synonym für Respekt und Achtsamkeit als Prinzipien der Begegnung und des Lebens.

 

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